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Arbeitsstelle kokon der Evangelisch-Lutherischen Kirche Bayern

Kontaktinfo

Arbeitsstelle kokon für konstruktive Konfliktbearbeitung
Gudrunstr. 33
90459 Nürnberg

Tel: (0 9 11) 43 04-2 38
Fax: (0 9 11) 43 04-3 03

arbeitsstelle-kokon@ejb.de
www.arbeitsstelle-kokon.de

Die Arbeitsstelle für gewaltfreie Konfliktbearbeitung in Nürnberg wurde 1998 errichtet und ergänzte damals die Dienststelle des Beauftragten für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern. Seit November 2005 werden diese Aufgaben unter dem Namen Arbeitsstelle kokon wahrgenommen.

Im Bereich der bayerischen Landeskirche übernimmt die Arbeitsstelle kokon Verantwortung für konkrete Friedensarbeit.

 Im Einzelnen umfasst dieser Auftrag folgende Bereiche:

1. Die Beratung von Kriegsdienstverweigerern und Koordination eines Beraternetzes in Bayern sowie für die seelsorgerliche Begleitung von Zivildienstleistenden, etwa durch Werkwochen.

2. Maßnahmen zur Gewaltprävention wie Vorträge, Trainings und Schulungen zu Methoden gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Fort- und Ausbildungen in konstruktivem Umgang mit Konflikten, insbesondere für Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen, Eltern und Kinder.

3. Intervention bei Konflikten durch Beratung im Konfliktfall und Kooperation mit verschiedenen Unterstützungssystemen (Gemeindeberatung, Supervision, Mobbingstellen), durch das „Unterstützungssystem Mediation“, bei dem Mediator/-innen in der AG Mediation bayernweit vernetzt sind und im Konfliktfall vermittelt werden können, und durch konkrete Mediationen.

4. Spiritualität der Gewaltfreiheit durch das breite Angebot an Literatur und Medien in unserer Ausleihbibliothek, durch Veröffentlichungen und Fortbildungsangebote, durch die Organisation und Durchführung der Ökumenischen Friedensdekade im Herbst jeden Jahres und durch die Vernetzung mit Gruppen und Gremien, die sich mit diesem Bereich befassen. 

Diese Aufgaben verstehen wir als Beitrag zum Friedensauftrag der Kirche, an dem alle Christen teilhaben, und als Schritt zur Umsetzung der Ökumenischen Dekade zur Überwindung von Gewalt.