INKOTA-netzwerk e.V.
Kontaktinfo
10407 Berlin
Tel: Tel. +49-30-4208202-0
Fax: Fax +49-30-4208202-10
inkota@inkota.de
www.inkota.de, www.facebook.com/inkota
INKOTA ist ein ökumenisches Netzwerk entwicklungspolitischer Basisgruppen, Kirchgemeinden, Weltläden und Einzelengagierter und existiert bereits seit mehr als 35 Jahren.
Einst als ökumenischer Arbeitskreis in der DDR gegründet ist INKOTA seit 1990 ein unabhängiger, gemeinnütziger Verein. Mit Büros in Berlin, Sachsen und Thüringen sowie 21 Mitgliedsgruppen in allen neuen Bundesländern und mehr als 130 Einzelmitgliedern ist INKOTA heute das am weitesten verzweigte entwicklungspolitische Netzwerk im Osten Deutschlands.
Wir verstehen uns als Teil der weltweiten globalisierungskritischen Bewegung. Mit unserer Arbeit setzen wir uns für eine Welt ein, in der die Lebensinteressen aller Menschen mehr zählen als das ökonomische Interesse der Privilegierten. Dabei verbinden wir die Unterstützung unserer PartnerInnen im Süden mit entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung in Deutschland.
Aufgaben und Ziele
Entwicklungspolitische Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit: Mit Kampagnen, Aktionen, Tagungen und Seminaren sowie durch die unmittelbare Begegnung mit Menschen aus dem Süden wollen wir Menschen im eigenen Land dafür sensibilisieren, dass die globalen Probleme vor der eigenen Haustür beginnen. Thematische Schwerpunkte sind dabei die Verschuldung der Länder des Südens, Welthandelsbeziehungen und Arbeitsrechtsverletzungen in der internationalen Textilindustrie. Mit der Zeitschrift INKOTA-Brief und der Publikationsreihe INKOTA-Texte bieten Informationen und Diskussionsforen zu entwicklungspolitischen Themen.
Fair-Handels-Beratung: INKOTA unterstützt seit Anfang der 90er Jahre den Aufbau des Fairen Handels in Ostdeutschland. Inzwischen existieren rund 100 Weltläden in den Neuen Bundesländern, in denen sich überwiegen ehrenamtliche MitarbeiterInnen engagieren. Initiativen und Läden des Fairen Handels in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen werden durch die INKOTA-GruppenberaterInnen fachlich und pädagogisch beraten und begleitet.
Projektarbeit im Süden: INKOTA unterstützt Basisorganisationen in Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Vietnam und Mosambik. Lokale ländliche Entwicklung, Menschenrechtsarbeit, Frauenförderung und die Arbeit mit behinderten und traumatisierten Kindern bilden derzeit die Projektschwerpunkte. Ziel der Projektarbeit ist es, langfristig die Lebenssituation unterprivilegierter und marginalisierter Menschen im Süden zu verbessern. Die Förderung alternativer sozialer, wirtschaftlicher und politischer Strukturen steht dabei im Vordergrund. Die Menschen, die wir durch unsere Projekte unterstützen, fallen häufig aus dem Raster staatlicher Entwicklungszusammenarbeit heraus und sind oft durch die nationalen Regierungen und internationalen Machtstrukturen und Interessen benachteiligt und ausgegrenzt.
Angebote
- INKOTA-Brief, Nord-Süd-Zeitschrift, erscheint mit vier Ausgaben mit unterschiedlichen Schwerpunktthemen pro Jahr
- INKOTA-Texte, erscheint unregelmäßig mit Hintergrundinformationen, Studien und Erfahrungsberichten zu entwicklungspolitischen Fragestellungen
- Mitgliedschaft für Gruppen und Einzelpersonen im INKOTA-netzwerk
- Seminare, Workshops und Tagungen sowie Informationsmaterialien, Bildungsmedien und Ausstellugnen zu aktuellen Nord-Süd-Themen
- Unterstützung lokaler Aktionsgruppen bei ihrer Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit und Interessenvertretung in bundesweiten Zusammenschlüssen
- Vermittlung und Begleitung von Projektunterstützungen im Ausland für Gruppen und Gemeinden, Beratung bei eigenen Projekten
- Ehrenamtliche Mitarbeit und Praktika im Bereich der entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeits- und Kampagnenarbeit
- Wir vermitteln KEINE Auslandsaufenthalte und Arbeitsmöglichkeiten im Ausland
Kontakt:
INKOTA-netzwerk e.V., Greifswalder Straße 33a, 10405 Berlin
Telefon: 030 / 42 89 111, Fax: 030 / 42 89 112
E-Mail: inkota@inkota.de
Website: www.inkota.de

