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AGDF zieht erfreuliche Bilanz für 2007
Die AGDF bemüht sich, dem Vorrang für Gewaltfreiheit gegenüber militärischen Einsätzen in der kirchlichen und politischen Öffentlichkeit mehr Gewicht zu verschaffen. Ein wesentlicher Baustein ist dabei das von der EKD unterstützte Projekt „Vorrangige Option Gewaltfreiheit“. Die Mitgliederversammlung der AGDF im September 2007 beschloss die Arbeitsschwerpunkte für die nächsten Jahre. Die Diskussion über konzeptionelle und strukturelle Perspektiven der Friedensarbeit im Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) wurde an dem „runden Tisch“, den die EKD zu diesem Zweck eingerichtet hat, fortgeführt und Ende 2007 mit einem entsprechenden Beschluss des Rates der EKD zu einem vorläufigen Ende gebracht. Nun geht es an die Umsetzung. Die AGDF ist weiter in Bewegung …
Das Interesse an den Programmen der Mitglieder der AGDF ist mit fast 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Wie aus dem Jahresbericht 2007 hervorgeht engagierten sich 732 Freiwillige für ungefähr ein Jahr im Ausland. 40 Friedensfachkräfte sowie 34 Entwicklungshelferinnen und Entwicklungshelfer waren in Auslandsprojekten tätig. In den Geschäftsstellen der Mitgliedsorganisationen arbeiten 214 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 57 Honorarkräfte. Sie werden von über 1.000 Ehrenamtlichen unterstützt. Wie aus dem Jahresbericht weiter hervorgeht, rechnete die AGDF 2007 als Zentralstelle nach dem Kinder- und Jugendplan des Bundes gut 550.000 Euro ab.
Die AGDF feiert in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum.
- Dateien:
Bericht_2007.pdf


